Posts - May 2008
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Offener Brief an alle Pokerexperten - Artikel bei pokerolymp
May 28, 2008danke für diesen Artikel her Schüttler, er bestärkt mich in der Annahme das ich mir sowas auch mal von der Seele schreiben sollte ...
Quelle: http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/4617/O ffener +Brief+an+alle+Pokerexperten
Offener Brief an alle Pokerexperten
By - Stefan Schüttler, Mittwoch. 28. Mai 2008
Schlagwörter: deutschland, poker, rechtOffene Briefe haben gerade wohl Konjunktur. Genau wie Hilfeaufrufe. Nur sind Letztere zuweilen ein bisschen schwerer zu erkennen, aber mal ehrlich: Wollen wir sie weiterhin so konsequent überhören, diese geradezu verzweifelten Ausbrüche von Hilflosigkeit unserer Volksvertreter in Bezug auf das Problem, endlich Sauberkeit, Disziplin und Ordnung in das doch so geliebte Pokerspiel zu bringen?
Im Land der sprichwörtlichen Dichter und Denker, der Regelungen und Verordnungen ist es nun einmal die fast alleinige Aufgabe dieses Berufstandes, sich dieser nervenaufreibenden und geradezu selbstschädigenden Aufgabe zu stellen. Wie beim Hügel des (letztendlich doch glücklichen!) Sisyphos will immer wieder neu ein Sachverhalt gesetzlich geregelt, kontrolliert und in Schubladen einsortiert werden. Wofür denn bekommen unsere Politiker ihr zweifelsohne völlig gerechtfertigtes Salär, wenn nicht dafür?
Es ist eben nicht immer einfach, für alles die richtige Ordnung zu erfinden. Wie das Leben selbst ist gerade das Pokerspiel komplex, faszinierend und facettenreich. Ist es mehr Glück oder mehr Geschicklichkeit, Intelligenz oder Schauspielkunst, gar Verve oder platt Schönheit, was das menschliche Schicksal so allgemein bestimmt? Ist das Leben also schon nicht “gerecht”, so soll es zumindest vor dem Gesetz den Anschein haben! Seit der Erfindung der Phantasie von der „GERECHTIGKEIT!“, dem großen Dogma schon mehrerer Epochen soll es eben so sein! Davor hatte der eine vielleicht „Recht“, aber der andere die größere Keule und vorbei war es mit der Diskussion. (Allenfalls der moralische Sieg oder die Versprechungen vom „ewigen Leben“ konnten entschädigen). Heutzutage glaubt mancher noch immer an Moral, aber der andere hat einen Rechtsanwalt, der sich nicht zu schade ist, Abmahnungen zu verschicken, und schon wieder hat das Schicksal einen ähnlichen Lenker?!
Spielen wir also das selbst gewählte Spiel mit, helfen wir unseren Vertretern, greifen wir ihnen unter die Arme und regulieren wir uns selbst.
Wo ist die „Stiftung Pokertest“, wo ist unser Verbraucherschutz? An diversen Ecken unserer Gesellschaft haben sich selbsternannte Experten, Spezialisten und Hobbyschnüffler es sich zur Aufgabe (oder dem spielerischen Zeitvertreib?) gemacht, andere zu kontrollieren. Man schenkt doch gerade den Nichtregierungsorganisationen, Verbraucherschützern und Selbsthilfegruppen immenses Vertrauen (Kontrolle ist eben besser!), und gerade im Pokerbereich, wo selbst in den staatlichen Casinos man sich ganz offensichtlich häufig schwer tut mit einer effizienten Kontrolle – liegt es da nicht nahe, nun endlich einmal selbst mit allen Wassern gewaschene Spezialisten ins Rennen zu schicken?
Warum gründen wir nicht selbst eine Pokertaskforce, die stichprobenartig die Casinos und Spielbetriebe kontrolliert, die Jugend (kann man in der heutigen Gesellschaft wirklich noch erwachsen werden??) schützt, Betrügereien aufdeckt und klare Vorgaben und Regeln entwirft?
Ganz offensichtlich ist das Pokerspiel so komplex wie das Leben selbst und eben nur durch Spezialisten zu beherrschen. Wir sollten weder die Polizei noch Politik hier so schnöde weiter im Stich lassen. Sie sind offensichtlich hilflos überfordert, tief verzweifelt – kein Wunder also, dass es zu Übersprungsreaktionen kommt und zu platten Rundumschlägen. Noch drohen sie mit Verbot, bevor sie auch noch streiken?!
„Eigentum verpflichtet“ steht noch in unserem Grundgesetz und da macht auch nicht vor Wissen und geistigem Eigentum halt! Verfügt man also über so kluge Köpfe, wie z.B. gerade hier im Pokerolymp, aber auch weit darüber hinaus, so möchte ich gerade Euch eindringlich bitten: Beantwortet endlich das Flehen unserer Politiker mit gut gemeinter Unterstützung. Stellt Euer Wissen konstruktiv zur Verfügung, helft uns bitte, uns selbst besser zu kontrollieren! Hat man die Wahl zwischen Prohibition oder Selbstkontrolle, kann man dann nicht doch auf den Spaß des Versteckspielens, des kindisch heimlichen Gewinns doch im Hinterzimmer zu machen was man will, verzichten und sich daran freuen, dass andere sich über Ordnung, Kontrolle und Regeln können freuen? Die Welt ist bunt und das ganze Leben ein Spiel. Vielleicht gewinnt man gerade dann am höchsten, wenn man dem (etwas ungeschickten?) Gegenüber auch hin und wieder ein kleines Stück weit entgegenkommt?!!
Stefan Schüttler
Read more: Poker, Politik, Presseartikel
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"Wir verbieten das Pokern, weil es süchtig macht"
May 27, 2008Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article2037314/Wir_v erbieten_das_Pokern_weil_es_suechtig_macht.html
Warum Mainz gegen das Glücksspiel vorgeht
Als erstes Bundesland hat Rheinland-Pfalz vor wenigen Tagen das öffentliche Pokern um einen Gewinn komplett untersagt. Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) beruft sich dabei auf die Pflicht aus dem Glücksspielstaatsvertrag, der den Ländern ein schärferes Vorgehen gegen Spielsucht aufgibt. Gisela Kirschstein sprach mit dem Minister über Pokern, Suchtgefahren und spielwütige Rheinland-Pfälzer.
Die WELT:
Herr Minister, wann haben Sie zuletzt Poker gespielt?
Karl Peter Bruch:
Das ist vielleicht 20 Jahre her.
Aber Sie haben schon mal gepokert?
Bruch:
Ja, ich habe schon mal gepokert. Ich hab auch schon mal Roulette gespielt. Ich war mal als junger Kriminalbeamter in dienstlicher Mission in der Spielbank in Bad Neuenahr eingesetzt.
Wieso pokern denn die Rheinland-Pfälzer so viel?
Bruch:
Die pokern nicht mehr als andere. Wir haben aber auch hier die Situation gehabt, dass in einzelnen Landesteilen Veranstaltungen gezielt beworben wurden. Da wurden Leute eingeladen: Bei uns könnt ihr pokern, Gebühr so und so viel, Preise unterschiedlich hoch. Und die Veranstaltungen sind nicht überall kontrolliert worden.
Ist Pokern wirklich so beliebt?
Bruch:
Pokern ist aus zwei Gründen ein Boom: Erstens wird es vom Fernsehen stark beworben, die privaten Fernsehsender machen da eine richtige Show draus. Das hat Nachahmer gefunden. Früher war Poker ein typisches Spiel im kriminellen Milieu, das ist im Hinterzimmer gemacht worden, und Sie kamen nicht dahin. Jeder weiß eigentlich, dass es in seinem Umfeld private Pokerrunden gegeben hat, wo Leute viel Geld verloren haben. Ich kenne das auch aus meinem persönlichen Umfeld von Bekannten von vor zehn Jahren, von denen ich weiß, dass die gepokert haben. Wir wussten, dass da jemand der Spielsucht gefrönt hat. Der hat dann die Familie mit reingezogen - und das sehe ich nicht ein.
Was hat sich denn geändert?
Bruch:
Die Werbemaßnahmen werden heute mehr auf Jugendliche abgestellt. Pokern wurde zunehmend als Geschicklichkeitsspiel verkauft, deshalb sind dann auch Jugendliche verstärkt angesprochen worden. Ich halte es auch nicht für gut, dass Boris Becker für Pokern Werbung macht. Als ehemaligem Polizisten kann mir keiner erzählen, dass Pokern ein Geschicklichkeitsspiel ist - das ist ein absolutes Glücksspiel.
Und das haben Sie jetzt als erstes Land in Deutschland komplett verboten?
Bruch:
Wir haben das Pokern komplett verboten, soweit es als öffentliches Glücksspiel veranstaltet wird. Wir verbieten das, weil es Sucht beinhaltet und Veränderungen bei den Menschen auslöst, weil es Unglück bringt über Jugendliche, die abhängig werden. Wir wollen sicherstellen, dass vor allem Minderjährige nicht über das Pokerspiel in die Sucht abgleiten. In den Spielbanken ist es weiter erlaubt, weil wir da ja die staatliche Kontrolle haben und dort auch der Jugendschutz uneingeschränkt gewährleistet ist. Denn wer nicht 18 ist, kommt gar nicht erst in eine Spielbank in Rheinland-Pfalz hinein. Hintergrund sind der Glücksspielstaatsvertrag und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das sagt: Wenn wir schon von Staats wegen Glücksspiel zulassen, sind wir auch verpflichtet, das zu kontrollieren und die Sucht einzudämmen. Wir gehen bereits seit dem 1. Januar sehr strikt mit Oddset-Wetten und Lotto um, da können wir das Pokern nicht ausnehmen.
Der Lotto-Staatsvertrag sieht ja vor, dass der Staat die Spielsucht intensiver bekämpfen muss, um sein Lotto-Monopol zu behalten. Man könnte Ihnen auch vorwerfen, Sie schützten nur Ihre eigenen Staatseinnahmen.
Bruch:
Ich schütze die Einnahmen für Kultur, für Sport, für soziale Dienste, das mache ich - und mit gutem Gewissen. Der Staat muss das Monopol behalten, zumal wir das Geld ja für nützliche Ausgaben verwenden: nicht für den Staatshaushalt, sondern für ganz gezielte Maßnahmen im Bereich der Jugendarbeit und des Sports. Die Einnahmenseite ist aber nur eine Seite der Medaille. Im Vordergrund für die Begründung des staatlichen Wettmonopols steht die Tatsache, dass hierdurch Jugendschutz und Suchtprävention deutlich effektiver sichergestellt werden können als bei einem liberalisierten Glücksspielmarkt mit einer Vielzahl privater Glücksspielbetreiber.
Manche sagen, wenn man etwas verbietet, macht man es nur attraktiver.
Bruch:
Das glaube ich nicht. Hinter einem Verbot muss aber natürlich auch die Kontrolle stehen, das werden wir sicherstellen. Lassen Sie es mich so sagen: Wir haben darüber hinweggeschaut, jetzt schauen wir genauer hin.
Quatsch mit Soße ...
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250k R&A letzten Sonntag auf T6
May 27, 2008ich hatte ja zum 2. Mal das buy in für das 250k auf T6 gesponsort bekommen und möchte mich nochmals bei pokernews für die chance bedanken - eigentlich bin ich ja auch ein absoluter SH Fan und das Format liegt mir aber irgendwie war wir nada möglich wie schon zuvor
die 1. Stunde ziemlich carddead und dieses Mal kein maniac Tisch sondern ein limp-it Tisch, fast jede Hand 3-4 Leute preflop im Pot und da macht es einfach keinen Spass mit 2 5 os usw mitzulimpen
habe mir 1x den Spass gegönnt mit 3 4 in karo und prompt kam der flop 2 5 A und 2 Karo - c/r und alle 3 anderen folden -.-
war runter auf 400 chips nachdem ich irgendwann mal das Risiko einging und mit AJ all in ging aber QQ hat gehalten da mal kein Ace kam - wenn man aber selbst den coinflip eingeht dann kommt immer das Ace für den gegner
konnte mich dann von den 400 chips durch 2 All in wieder hocharbeiten - 1x lucky hit mit A4 suited als shorty vs AQ und 4 on the river aber große Sprünge waren nicht möglich
war zur add-on Pause bei ca. 2.300 chips oder so und mein max. Stand war glaube ich danach mal 2900 aber es kam nicht wirklich was spielbares und gute preflop Hände gegen die limper und nix am flop brachten mich runter auf 1700 - dann nach raise mit 99 AI und genau der selbe Typ wie vorher hat wieder die Damen zu Besuch und es kommt keine Hilfe für mich, raus an Position 447 wenn ich mich recht entsinne
ich hoffe mal das ich bald wieder eine Chance bekomme und dann mehr draus machen kann, bisher lief das ... naja nennen wir es mal suboptimal
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Finanzspritze für angeschlagene Spielbanken in Sachsen-Anhalt
May 22, 2008im web gefunden:
Wie bereits vor kurzem berichtet standen in Sachsen-Anhalt einige Spielbanken vor der Insolvenz. Inzwischen hat die Landesregierung die benötigten Gelder von rund einer Million Euro bewilligt. Der Antrag wurde vom Finanzminister angestoßen und fand bei der CDU/SPD Regierungsfraktion Zustimmung. Linke und FDP lehnen eine Finanzspritze hingegen ab. Die Linken sehen die Zuschüsse als unzulässig an, da die negative Entwicklung der Kasinos schon länger bekannt war. Eine Ausgabe der Geldmittel unter dem Deckmantel der unvorhersehbaren Ausgaben sei daher nicht gegeben.
Auch die FDP hält den Zuschuss nur für einen Tropfen Wasser auf den heißen Stein. Ihrer Ansicht nach müssten die Casinos für Investoren attraktiver gemacht werden. Dabei sollten weniger finanzielle Mittel fließen sondern eher die Konzessionen für die einzelnen Casinos angepasst werden.
Mit den bereitgestellten Geldern können die betroffenen Kasinos in Halle, Magdeburg und Wernigerode den Tagesbetrieb weiter aufrecht erhalten bis sie an einen interessierten Investor verkauft werden. Die Einnahmen sind von zuletzt elf Millionen Euro auf sieben Millionen eingebrochen, dennoch gibt es bereits Interessenten für die Kasinos. Eine Übernahme durch die Casinos Austria wird immer wahrscheinlicher.
was sagt man dazu, die Politiker lernen nicht aus Fehlern und man will diese verlustreichen Casinos nicht privatisieren sondern steckt erst einmal Geld rein und sucht dann nach Investoren ... wie immer sehr klug, genau die gleiche Idee wie beim Staatshaushalt - nun ja man ist ja echt nichts anderes mehr gewohnt, die Beschränktheit der deutschen Politiker kennt keine Grenzen
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Online-Pokern, Mit Royal Flush ins Gefängnis
May 22, 2008Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/569/16 3114/
Millionen Deutsche pokern im Internet um echtes Geld und machen sich strafbar. Die Spieler wissen es nicht - oder es ist ihnen einfach egal.
Von Jürgen SchmiederIn dieser Woche gab es wieder eines dieser Pokerspiele, die man aus Filmen kennt: Bei einer Hand zwischen Ziigmund und TheOcean0 ging es um 319.836 US-Dollar, die letzte Karte entschied: Ziigmunds Flush gewann gegen die Straße seines Gegners. Im Film würde der eine nun mit Zigarre im Mund die Chips einsammeln, der andere verzweifeln, das Publikum raunen. Bei diesem Spiel passierte nichts dergleichen. Das liegt daran, dass es in einem Online-Casino stattfand. Man kennt die wirklichen Namen der Spieler nicht, man sieht keine Gesichter. Ja man weiß nicht einmal, woher sie kommen.
Fest steht nur eins: Spielen sie von Deutschland aus, machen sie sich strafbar. Paragraph 285 des Strafgesetzbuches formuliert deutlich: “Wer sich an einem öffentlichen Glücksspiel beteiligt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.”
In Zeiten des Internets allerdings verliert der Paragraph an Klarheit - weil sich die Spieler zwar in Deutschland befinden, sich aber bei ausländischen Anbietern einloggen. Es existieren derzeit keine internationalen Abkommen, jedes Land hat seine eigenen Regelungen. Wer an einem Computer in Deutschland bei einem Online-Casino des kanadischen Mohawk-Indianerreservates Kahnawake pokert - dort sind viele angesiedelt - macht sich strafbar. Reist er in ein Land, das Glückspiel erlaubt, bleibt er straffrei, auch wenn er beim gleichen Casino spielt.
Daran ändert auch der Glücksspielstaatsvertrag wenig, der seit Januar in Kraft ist. “Entscheidend ist, wo der Spieler sitzt”, sagt Rechtsanwalt Martin Bahr. Er ist auf das Gewinn- und Glücksspielrecht spezialisiert. Das Problem wurde bis vor wenigen Jahren als gering eingestuft, gab es doch zu wenige Menschen, die mit der Zockerei im Internet Geld verdienten. Die Behörden gingen deshalb eher gegen Sportwetten vor.
Doch Pokern boomt weiter. Der weltweite Gewinn von Online-Casinos wird von der Glücksspielunternehmensberatun g Global Betting and Gaming Consultants mit mehr als vier Milliarden US-Dollar beziffert, Schätzungen zufolge haben bereits mehr als vier Millionen Deutsche ihr Glück im Netz gesucht und virtuell um echtes Geld gespielt. Es gibt Online-Spieler, die zu Millionären werden - aber auch Millionäre, die online ihr Vermögen verzocken. Machen sie sich strafbar? Ja.
“In der Praxis wird dieser Zustand dadurch ausgeglichen, dass Verurteilungen wegen der bloßen Teilnahme an Online-Casinos so gut wie kaum vorkommen”, sagt Bahr. Sollte es dennoch zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen kommen, würden die Verfahren oft wegen der Geringe der Schuld eingestellt.
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Ins Netz gepokertDerzeit müssen Online-Pokerspieler noch nicht einmal die Gewinne versteuern, da Pokern als Glücksspiel definiert wird und die Einkünfte daraus nicht besteuerbar sind. Das wären sie erst, würde Pokern als Geschicklichkeitsspiel anerkannt oder wenn ein Spieler mit Gewinnerzielungsabsicht seinen Lebensunterhalt damit verdient.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, dem Tohuwabohu Einhalt zu gebieten: Man verfolgt die Teilnehmer und bestraft vier Millionen Deutsche. Bahr hat einen anderen Vorschlag: “Ich bin für eine Liberalisierung und die Freigabe unter staatlicher Kontrolle mit einer Art Lizenzvergabe wie bei den Sportwetten.” Nur so sei der Online-Pokerboom zu regeln. Bis dahin bleibt es eine Straftat. Die Spieler stört das wenig, in einem Internetforum schreibt einer: “Ich habe gerade 15.000 Euro gewonnen - steuerfrei. Legal, illegal, mir egal!”
(sueddeutsche.de/cag)
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2 Artikel der FAZ online aus dem März 08
May 22, 2008Quelle: FAZ.net
18. März 2008 Eine Onlinebeichte: „Ich bin 22 Jahre alt und glaube, dass ich pokersüchtig bin.“ Mit diesen Worten beginnt „Nelina“ ihren Hilferuf in einem Internetforum. Sie verspiele Geld, das sie nicht habe.
Nelina wäre kein Einzelfall: Das Bundesgesundheitsministerium schätzt die Zahl der pathologischen Glücksspieler in Deutschland auf 50.000 bis 400.000. Sie können nicht vom Automaten oder Roulettetisch lassen, zocken bei Sportwetten oder beim Kartenspiel im Internet.
Spielsüchtige flüchten oft vor Konflikten oder suchen Spannung. Daher bergen Online-Casinos besondere Risiken: „Man kann rund um die Uhr spielen, und das an mehreren Tischen gleichzeitig“, sagt Gerhard Meyer, Spielsuchtexperte an der Uni Bremen. „Ein Süchtiger will immer im Spiel sein“ - im Internet braucht er keine Langeweile zu fürchten. Außerdem besitzt die hohe Spielfrequenz großes Suchtpotential. Das gilt auch für die Anonymität, die eine soziale Kontrolle schwierig macht. Selbst das Geld fließt per Knopfdruck, kein Schein muss wirklich angefasst werden.
Verharmlosung als Sportereignis
Die Anbieter vermarkten das Glücksspiel als Sportereignis und verharmlosen es damit. Dazu kommen die Legenden um Pokerspieler, die als Nobody große Profiturniere gewinnen. „Solche Vorbilder schüren bei anderen die Hoffnung, den Lebensunterhalt mit dem Pokerspiel finanzieren zu können“, sagt Meyer. Erfolge werden dem eigenen Können zugerechnet, das macht das Erlebnis intensiver. Und nach diesem Gefühlsrausch giert ein Süchtiger.
Quelle: FAZ.net
18. März 2008 Deutschland pokert.
Aus dem zaghaften Trend, der vor einigen Jahren aus den Vereinigten Staaten herüberkam, ist ein Boom geworden, so dass die Übertragungen von Pokerturnieren heute zum Fernsehalltag gehören. Auch Prominente und Unternehmen haben das lange verruchte Spiel für sich entdeckt: Der ehemalige Tennisstar Boris Becker macht Werbung für einen Online-Pokeranbieter, der Fußballverein Bayer Leverkusen für einen anderen.
Gespielt wird vor allem im Internet - auf Servern, die in Malta oder Gibraltar stehen, denn hierzulande ist Pokern um Geld illegal. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen geht von 200.000 bis 290.000 Bundesbürgern aus, die im Jahr 2006 in Online-Casinos rund eine Milliarde Euro beim Pokern setzten. Tendenz stark steigend.
Das Gesetz der großen Zahl
Trotz dieser Verbreitung hat Pokern noch immer das Image eines reinen Glücks- und Nervenspiels. Wer gute Karten bekommt und gut blufft, kann es ohne große Anstrengung zu einem Vermögen bringen, so eine gängige Meinung, die von den Anbietern auch gern gepflegt wird, lockt sie doch Kundschaft an ihre virtuellen Tische.
Dabei zeigt schon ein Blick auf die Profis, die tatsächlich vom Pokern leben können, vor allem eines: Ohne Mathematik geht nichts. Das gilt zum Beispiel für Dominik Kofert und Mathias Wahls, zwei der besten deutschen Spieler. Der eine ist ehemaliger Mathematikstudent, der andere Schachgroßmeister. Kofert und Wahls haben ihr strategisches Denken und ihr Wissen um Wahrscheinlichkeiten versilbert.
Denn darum geht es beim Pokern viel mehr als um Glück: Nach dem sogenannten Gesetz der großen Zahl relativiert sich die Verteilung der guten und der schlechten Karten auf Dauer. Wer nur zweimal spielt, mag jeweils zwei Asse bekommen - die beste Startkombination der beliebtesten Pokervariante, „Texas Hold’em“. Wer häufiger spielt, wird jedoch merken, dass dies im Schnitt leider doch nur jedes 221. Mal vorkommt, wie es der Statistik entspricht.
Wer gut blufft, vermeidet den „Showdown“
Die Grundregeln von Texas Hold’em sind einfach: Gespielt wird mit viermal 13 Karten in den Farben Karo, Herz, Kreuz und Pik. Das Ass ist bis auf wenige Ausnahmen am stärksten, die Zwei am schwächsten. Jeder Spieler erhält verdeckt zwei Karten, dann werden zunächst drei Gemeinschaftskarten (der „Flop“) und dann nacheinander zwei weitere Gemeinschaftskarten (der „Turn“ und der „River“) aufgedeckt. Wer am Ende aus den für ihn sichtbaren sieben Karten die höchste Fünferkombination bildet, gewinnt.
Schon vor dem Flop können die Spieler Wetten auf den Spielausgang abschließen - die Einsätze werden vorher festgelegt, sie reichen von einigen Cent bis zu mehreren tausend Dollar (die inoffizielle Pokerwährung). Die Wetten können angenommen oder erhöht werden. Wer nicht mitgeht, scheidet aus. Vor dem Turn, vor dem River und danach wird das Wetten wiederholt. Bleiben bis zum Schluss zwei oder mehr Spieler dabei, kommt es zum „Showdown“: Die Spieler zeigen ihre Handkarten, der mit der höchsten Kombination gewinnt. Häufig ist jedoch vorher Schluss, weil bis auf einen alle aussteigen. Dann müssen die Karten nicht aufgedeckt werden, worin der Mythos des Bluffens begründet liegt: Wer durch hohe Einsätze alle Gegner davon überzeugt, dass er die stärkste Hand hält, kann auch mit schlechten Karten gewinnen - ohne dass jemand davon etwas erfahren muss.
„Royal Flush“ äußerst unwahrscheinlich
Bereits mit den Handkarten fängt das Rechnen an. Schließlich hat jede mögliche Kombination eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, mit oder ohne Ergänzung durch die Gemeinschaftskarten zu gewinnen. Die höchste Endkombination ist der „Royal Flush“- eine Straße, also fünf zusammenhängende Karten in einer Farbe, die zudem noch mit einem Ass endet. Mit welcher Wahrscheinlichkeit man einen Royal Flush bekommt, lässt sich relativ einfach berechnen.
Grundsätzlich gibt es beim Ziehen von 7 aus 52 Karten 133784560 mögliche Kombinationen. Darauf kommt man mit Hilfe folgender Formel: Für die erste Karte gibt es 52 Möglichkeiten, für die zweite 51 (weil ja schon eine gezogen worden ist) für die dritte 50 und so weiter. Für sieben aus 52 Karten gilt also die Multiplikation 52 · 51 · 50 · 49 · 48 · 47 · 46. Sie führt zu der Gesamtzahl von 674274182400 Möglichkeiten. Das ist aber noch nicht alles: Weil die Reihenfolge, in der gezogen wird, keine Rolle spielt, muss die Zahl der Möglichkeiten noch durch die Anzahl der Variationen, in der eine Sequenz der Karten auftreten kann, geteilt werden. Bei sieben Karten lässt sich die sogenannte Fakultät wie folgt berechnen: 7 · 6 · 5 · 4 · 3 · 2 · 1 = 5040.
Im Ergebnis gibt es also 674274182400 geteilt durch 5040, oder eben 133784560 mögliche Kartenkombinationen beim Texas Hold’em. Einen Royal Flush findet man darunter nur 4324Mal (4 · 47 · 46 : 2), also in einem von 31.000 Fällen beziehungsweise mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,003 Prozent.
Wissen um Wahrscheinlichkeiten hilft
Auf ähnliche Weise lassen sich auch die Wahrscheinlichkeiten für die anderen Kombinationen berechnen: Mit dem schwächsten Blatt, mit noch nicht einmal einem Pärchen, steht man theoretisch etwa am Ende jedes sechsten Spiels da. Ein Pärchen erhält man in fast jedem zweiten, einen Drilling in jedem zwanzigsten Spiel.
Das Wissen über solche Wahrscheinlichkeiten ist wichtig für die Wahl der Starthände. Vor allem Anfänger machen den Fehler, dass sie in der Hoffnung auf gute Gemeinschaftskarten oft mit schwachen Handkarten spielen und damit häufig mindestens einen Zwangseinsatz verlieren. Gute Spieler sind wählerisch. In zirka drei von vier Spielen steigen sie vor dem Flop aus.
Natürlich bieten längst Tabellen den Überblick, welche Starthände statistisch am erfolgreichsten sind. Zum Beispiel gewinnen zwei Asse gegen einen einzelnen Gegner in 88 Prozent aller Fälle. Ähnlich stark sind die anderen „Monster“, ein Königs- oder ein Damenpärchen.
Achtung, Suchtgefahr!
Ist der Flop aufgedeckt worden, geht die Rechnerei erst richtig los. Jetzt sieht man, ob sich das anfängliche Wetten gelohnt hat. Glaubt man sich vorne, setzt oder erhöht man, um die anderen zum Aussteigen zu bringen oder dazu, den Topf zu vergrößern. Wähnt man sich hinten, zählt man die fehlenden Karten, welche das eigene Blatt entscheidend verstärken würden.
Ein typisches Beispiel ist die „Gutshot Straight“, eine Straße mit einer Lücke wie Acht, Neun, Bube, Dame. Trifft ein Spieler mit dem Turn oder River eine Zehn, hat er meistens gewonnen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit (die „Odds“) für eine Zehn nicht besonders hoch. Vor dem Turn beträgt sie 4 : 47 (vier Zehnen gibt es, fünf Karten kennt der Spieler bis dahin) oder 1 : 10,8. Der Spieler wird theoretisch etwa jedes elfte Spiel gewinnen. Er sollte überlegen: Wie viel Geld ist im Topf, und wie viel muss ich bezahlen, um dabeizubleiben? Liegen zum Beispiel zehn Dollar im Topf und müsste er zwei weitere Dollar setzen, hätte er „Pot Odds“ von 1 : 5 - ein schlechtes Verhältnis. Ginge er in elf Spielen mit, würde er einmal zwölf Dollar gewinnen, aber zehnmal zwei verlieren. Außerdem ist zu bedenken, dass der Anbieter noch etwa fünf Prozent der Einsätze kassiert. Der Spieler sollte aussteigen. Die Liste der Beispiele ließe sich lange fortführen und verfeinern.
Wichtig sind natürlich auch Konzentration, Nervenstärke und eine gute Beobachtungsgabe (um Bluffs zu erkennen und ab und zu selbst zu bluffen) sowie Übung. Erfolgreiches Pokern setzt Disziplin und harte gedankliche Arbeit voraus. Übrigens ist das Spiel nicht ungefährlich: Wer müde, unausgeglichen, berauscht oder in einem zu hohen Level spielt, kann schnell viel Geld verlieren. Außerdem kann es abhängig machen. Nicht ohne Grund beschäftigen sich die Suchthilfen immer stärker damit
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mal etwas zum nachdenken für alle Freunde der englischen Sprache
May 22, 2008When things in your life seem almost too much to handle,
When 24 Hours in a day is not enough, remember the mayonnaise jar and 2 cups of coffee.> A professor stood before his philosophy class and had some items in
> Front of him. When the class began, wordlessly,
> He picked up a very large and empty mayonnaise jar
> And proceeded to fill it with golf balls.
>
> He then asked the students if the jar was full.
> They agreed that it was.
>
> The professor then picked up a box of pebbles and poured them into the
> Jar. He shook the jar lightly. The pebbles rolled into the open
> Areas between the golf balls.
>
> He then asked the students again if the jar was full..
> They agreed it was.
>
> The professor next picked up a box of sand and poured it into the jar.
> Of course, the sand filled up everything else.
> He asked once more if the jar was full.
> The students responded with an unanimous ‘yes.’
>
> The professor then produced two cups of coffee
> >From under the table And poured the entire contents
> Into the jar, effectively filling the empty space between the sand.
> The students laughed.
>
> ‘Now,’ said the professor, as the laughter subsided,
> ‘I want you to recognize that this jar represents your life.
> The golf balls are the important things - God, family, children,
> health,
> Friends, and Favorite passions — things that if everything else was
> Lost and only they remained, your life would still be full.
>
> The pebbles are the other things that matter like your job, house, and
> Car.
>
> The sand is everything else –the small stuff.
>
> ‘If you put the sand into the jar first,’ he continued,
> ‘there is no room for the pebbles or the golf balls.
> The same goes for life.
>
> If you spend all your time and energy on the small stuff,
> You will never have room for the things that are
> Important to you.
>
> So…
>
> Pay attention to the things that are critical to your happiness.
> Play With your children. Take time to get medical checkups.
> Take your partner out to dinner. Play another 18.
>
> There will always be time to clean the house and fix the disposal.
>
> ‘Take care of the golf balls first –the things that really matter.
> Set your priorities. The rest is just sand.’
>
> One of the students raised her hand and inquired
> What the coffee represented.
>
> The professor smiled. ‘I’m glad you asked’.
> It just goes to show you that no matter how full your life may seem,
> there’s always room for a couple of cups of coffee with a friend.’Read more: english
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Quo Vadis (Poker)Deutschland?
May 22, 2008inspiriert durch das Pokerverbot in RLP und den Artikel auf Pokerolymp juckt es mir seit Tagen in den Fingern und ich will selbst auch etwas dazu schreiben
zum Bezug der link des Pokerolymp-Artikels den ich meine:
http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/4554/A nders +gesehen-+Es+lebe+die+Prohibition
man stelle sich mal vor, die Politiker in RLP haben entschieden das Poker in nicht-staatlichen Casinos von nun an verboten soll wenn er Einsatz 15€ und der Gewinn mehr als 40€ beträgt und stellt dies unterdem unter Strafe und verlangt bei Nichteinhalten 100€ pro Teilnehmer ...
man hat zur Zeit das Gefühl das man als Pokerspieler in Deutschland regelrecht als Verbrecher dargestellt wird und auch wirklich alles getan wird damit man in die staatlichen Casinos geht und dort sein Geld verjubeln darf, natürlich nur schick gekleidet in edlem Zwirn und Krawatte - man soll ja gut aussehen wenn man bei Limits 5-10€ sein Hab und Gut verliert! von Suchtprävention ist dort keine Rede und man kann sogar brav seine Kreditkarte benutzen wenn einem zwischenzeitlich das Geld ausgeht, schließlich kassiert der Staat ja hier Steuern
die Politiker bemängeln das vor allem viele junge Deutsche "diesem Glücksspiel" verfallen sind also ist es verwerflich wenn Sie 1x an einem Pokerturnier eines privaten Veranstalters 15€ bezahlen und dafür mehrere Stunden Spaß haben - es wird ja reinweg das Glücksspiel betrieben und man trifft sich dot auch keineswegs mit Freunden oder mache neue Bekanntschaften ... nein man betreibt reinweg illegales Glücksspiel und ist sofort süchtig wenn man die Karten auch nur in die Hand nimmt - die Politiker hingegen dürfen selbst auch Turnier veranstalten und locken so Ihre Wähler an und wollen Ihnen zeigen dass Sie den aktuellen Pokerboom zur Kenntnis genommen haben
seit dem Glücksspielvertrag im Januar 2008 hat man das Gefühl als ob hier scheinheilig eine Art Krieg gegen eine Industrie geführt wird die Ihren ganzen Umsätze ja leider nicht in Deutschland macht weil Ihre server nun in Gibraltar, der Isle of Man oder sonstwo stehen - also entgehen dem Staat Millionen an Einnahmen und deswegen ist es nur recht und billig, alle Spieler zu zwingen in die staatlichen Casinos zu gehen - das man gerade dadurch den gegenteiligen Effekt bewirkt ist natürlich klar aber soviel Weitsicht kann man ja nicht erwarten
man schaue mal in die 3 Casinos in Magdeburg, Halle und Wernigerode - diese stehen kurz vor der Insolvenz weil der Staat die ganze Zeit Geld in ein Projekt gesteckt hat, aber nicht mal die Bücher kontrolliert hat am Monatsende - oder wie sonst ist die krasse Diskrepanz zu erklären bei den Einnahmen und Ausgaben?
nein als Politiker ist es viel wichtiger im Bundestag über die Erhöhung der ach so niedrigen Diäten zu reden, ich meine 8.000€ im Monat sind für einen normal verdienenden Politiker ja auch unverantwortlich niedrig, da kann man ja nicht mal den persönlichen Chauffeur jeden Tag auf dem Weg zum Büro bezahlen - das ist echt unverantwortbar! wir als Wähler müssen doch am Wohlergehen unserer Politiker interessiert sein damit sie jede Woche stundenlang über total wirkungslose Reformen beraten können und hier noch eine Sonderkommission gründen können, wobei man von vorneherein weiß das das aktuelle politische System seit Jahren festgefahren ist und auch niemand daran interessiert ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen
die Politiker selbst haben ja gar kein Interesse, mehr über das Pokerspiel an sich in Erfahrung zu bringen und wenn ich in den ganzen Berichten so die "Experten" der Regierung und die Suchtberater höre dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren das man immer noch denkt wir seien hier im Wilden Westen und es wird im verr(a)uchten Hinterzimmer gespielt - wenn der Gegenspieler ein Ass zu viel im Ärmel hat dann wird er einfach über den Haufen geschossen ... Poker ist gefährlich für die Allgemeinheit existenzbedrohend da man ja noch seine Kinder verzocken könne
die Jugendlichen werden in einen Teufelskreis hineingezogen und können überall um Echtgeldspielen - genau das wird ja kritisiert - bloß an die Tatsache, dass jeder private Pokerveranstalter extra nach dem Personalausweis bei der Anmeldung fragt und das Spielen ab 18 Jahre erlaubt ist weil man volljährig ist, daran glaubt anscheinend niemand von diesen Experten
ich kann mich ganz dunkel daran erinnern das man ab 18 Jahre voll wahlberechtigt ist und auch Alkohol + Zigaretten kaufen kann, aber das hat ja kein Suchtpotenzial weil man sich ja nicht zu Tode saufen kann in irgendwelchen Bars oder das man gesundheitlich beeinträchtigt wird weil man jahrelang raucht - sicher hier gibt es aufklärende Clips im Fernsehen und die kids lachen darüber - als Verbrecher wird man allerdings nicht dargestellt, selbst der kleine Drogenkonsum bleibt ja teilweise ungesühnt aber Poker ist ja 100x schlimmer!!! demnächst wird noch behauptet man komme in die Hölle wenn man Karten spielt
ich habe noch nie gehört das sich ein Pokerspieler während eines Turniers totgesoffen hat oder an einer "Überdosis Poker" gestorben ist ... gestern wurde bekannt das ein Drogenkonsument aus "allgemeien Frust" einen Holzklotz von der Autobahn geworfen hatte ... wie bitte schön konnte es soweit kommen und was läuft momentan falsch in Deutschland das sowas überhaupt vorkommen kann - ist Poker jetzt so lebensbedrohlich das es als Diskussionspunkt höher steht als die Drogen- und Alkoholkonsumdiskussion auf einmal hinten ansteht? ich denke nicht sondern es geht dabei eher darum das der Staat hier ja nichts mit abkassiert, da kann man ja auch mal die wirklich wichtigen Dinge etwas nach hinten schieben und der Staat geht derweil vor die Hunde
jeden Tag kann ich im Deutschen Fernsehen bewundern das es beim Poker um richtig viel Geld geht, sei es nun High Stakes Poker oder eine Übertragung von einem internationalen Turnier - es vergeht in der Tat kein Tag an dem man nichts pokerbezogenes sieht, und sei es die Werbung im Fernsehen das jeder reich werden kann - es gibt ja die Spielgeldseite im Internet wo man völlig ohne eigenen Geldeinsatz was gewinnen kann
die Frage ist: Haben da unsere Politiker da nicht aufgepasst, hat das Kartellamt und die Behörden für Suchtprävention geschlafen??? hallo hier wird doch für das illegale Glücksspiel geworben!!! da ist aber richtig was schiefgegangen denn das ist doch gar nicht legal ... ach ich habe ja was vergessen zu erwähnen: der Staat kassiert ja was davon da die Sender Geld dafür bekommen, diese Werbungen zu schalten und darauf dann Steuern zahlen - daher weht also der Wind, der Staat kassiert und so lange das passiert kann man auch mal wegschauen > erst neulich sah ich eine Wiederholung von High Stakes Poker mit dem bisher größten betrag der in einem Pot den Besitzer gewechselt hat, wir reden hier von über 350.000 $ die da über den Tisch gewandert sind, der Pot betrug mehr als 700.000 $ ... dagegen sind ja selbst das Jahreseinkommen eines deutschen Politikers peanuts
überall hört man die sogenannten Experten und sie sprechen nur von Glücksspiel, haben sich direkt mit der Materie überhaupt nicht befasst und kennen keine Fachbegriffe - das Image des illegalen Spielens in den Hinterzimmern herrscht vor und man wird als Verbrecher abgestempelt - Poker hat ja tatsächlich auch nur mit Glück zu tun weil man nicht alle Karten vorher kennt wie beim Skat wo man sich ja durch merken genau ausrechnen kann welche Karten noch im Spiel sind... Sie kennen anscheind 7Card Stud nicht denn dort werden ja auch Karten offen aufgedeckt
man kann seinen Gegner auch überhaupt nicht beeinflussen oder lesen da er nie eine körperliche Regung von sich gibt, es geht nicht um odds oder outs, Wahrscheinlichkeiten und draws - nein es geht nur um das Glück, das ist jedenfalls der Eindruck den man gewinnt wenn man sich überhaupt nicht mit der Materie befasst und mal etwas Theorie büffelt und Bücher liest - anscheinend haben alle Politiker Ihre Schulzeit massiv verdrängt ... wie bekam man doch gleich gute Noten? richtig, indem man lernt und sich auch mal etwas mehr mit dem Thema befasst
ich sage zu den sogenannten Experten: Setzen, Note 6! befasst euch erstmal überhaupt etwas mehr mit dem Thema Poker und dann könnt Ihr uns Pokerspieler kritisieren wenn ihr beweisen könnt das Poker ein reines Glücksspiel sei - da bin ich aber mal auf die Argumentationsweise gespannt
warum sind wohl so viele Spieler fasziniert von Poker? ganz einfach, es ist wesentlich mehr als nur ein Spiel, es ist eine internationale Völkerverständigung und ist mit vielen Emotionen verbunden - wenn man das erste mal in einer wichtigen Situation seinen Gegner blufft und der Puls auf 180 geht aber man äußerlich überhaupt nichts zeigt und letztendlich gewinnt - dann, ja dann, weiß man den thrill des Spiels zu schätzen, den Adrenalinkick der einem durch den Körper schießt
in meinem nächsten beitrag befasse ich mich dann mit den Möglichkeiten wie wir Pokerspieler das Image und Ansehen von Poker weiter verbessern könnten





