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Returning after a successful year - the 2008 PokerNews Cup Australia will run Oct 12-20 at Crown Casino, Melbourne!

  • Planetopia Magazin: Existenzkiller Online-Poker

    August 18, 2008

    Es war Sonntag der 17. August 2008 um 23.10 und gerade lief auf dem Privatsender Sat 1 das Wissensmagazin Planetopia, das eigentlich bisher für seine seriöse und unparteiische Berichterstattung bekannt war. Auf Grund des Pokerbooms in Deutschland ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch im Fernsehen immer mehr darüber berichtet wird und die Sonnen- sowie die Schattenseiten ans Tageslicht gebracht werden. Allerdings habe ich eher den Eindruck, dass es überhaupt keine Sonnenseite und Erfolge gibt, sondern immer nur die katastrophalen Folgen der Sucht und gescheiterte Existenzen gezeigt werden.

    So war es auch gestern Abend und ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon etwas enttäuscht war von der Darstellung. Nicht das ich jetzt großartig etwas Anderes erwartet hatte, aber die krasse und einseitige Berichterstattung war ein Schlag ins Gesicht eines jeden ambitionierten deutschen Pokerspielers und erst recht der Sieger bei der diesjährigen und letztjährigen Weltmeisterschaft in Las Vegas. Denn Poker ist nicht mehr nur eine Randerscheinung in Deutschland, sondern vielmehr ein Volkssport den man auch noch dazu fast täglich im deutschen Fernsehen bewundern kann - sei es nun auf DSF oder auf Das Vierte oder wie hier geschehen in verschiedenen Reportagen.

    So lautete der Teaser von Planetopia:
    Spielsucht ist kein neues Phänomen. Doch wer darunter leidet, konnte sich bisher für Casinos oder Spielbanken sperren lassen. Die immer weiter verbreiteten Online-Casinos nehmen Spielsüchtigen diese Möglichkeit. Mit verheerenden Folgen für die Betroffenen. PLANETOPIA zeigt Menschen, die durch Online-Poker alles verloren haben.

    zum Clip aus der Sendung geht es hier: http://www.planetopia.de/archiv/2008/planetopia/08 _17/4_auswahl.html

    Wenn man sich nüchtern die letzten Berichterstattungen auf den diversen Sendern und auch die online Artikel der seriösen Zeitungen wie Spiegel, SZ usw anschaut, so hat man im Prinzip den Eindruck, das sich die Autoren nicht wirklich mit der Thematik befasst haben und immer nur einseitig berichet wird. Von einer konstruktiven Aufarbeitung des Themas Poker kann nicht die Rede sein und es wird auch nicht objektiv alles Positive und Negative dargestellt, lassen wir mal den letzten Teil mit BadBeat aus Berlin und dem Spielgeld außer acht ... .

    Kommen wir nun zu den 3 angesprochenen Gegebenheiten in dieser Reportage:

    Die erste Person hat relativ gut verdient und war in der Lage, über die letzten Jahre mehr als 100.000 € im Internet verspielt hat und dessen Ehe kurz vor dem Aus stand. Er sagt selber das er von der Sucht kaum wegkommt und immer wieder seine Kreditkarte benutzt, um erneut einzuzahlen und die Verluste wettzumachen - es sei wie ein Teufelskreis aus dem man nicht mehr rauskomme und man will immer mehr spielen, damit man wieder auf schwarze Zahlen komme. Das zeugt wirklich von sehr guten Bankrollmanagement, wenn er innerhalb von kürzester Zeit alles Geld verliert das er vorher eingezahlt hatte - also entweder er spielt viel zu hohe Limits für seine Bankroll oder er ist ein äußerst untalentierter Pokerspieler ... . Aus Wut über die Verluste habe er dann Tastaturen, Türen und weiteres Mobiliar zerdroschen und es war 5 vor 12 - trotzdem habe er nicht von dieser Sucht loskommen können.

    Nun kam die Untermauerung der Redaktion von Planetopia, wieso online Poker doch so schlimm sei: In realen Casinos könne man sich sperren lassen wenn man immer wieder verliert und zu hohe Einsätze wagt, ja die Casinos würden dies sogar von sich aus machen und online gäbe es gar keine Regulationsmöglichkeiten. Dies ist so ganz nicht richtig - in realen Casinos kommt dies auch schon einmal vor, aber der Staat verdient doch daran und ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Schild in einem Casino von der Behörde gegen Suchtbekämpfung gesehen die darauf hinweist, das Poker / Kartenspielen süchtig machen würde, ebenso wenig beim Roulette. Stimmt, der Staat verdient ja auch daran ... solche Fälle sind eher selten. Außerdem kann man sich selbst sperren lassen bei den online Anbietern, aber die Personen mit einem suchtanfälligen Potential werden das von sich aus sicherlich nicht unternehmen, da Sie die Gefahr überhaupt nicht realisieren. Und das der Online Anbieter dort auch nichts machen wird, ist sicherlich auch verständlich, man ist schließlich in der Privatwirtschaft und verdient daran. Alle AGB's stehen eindeutig überall ersichtlich auf der Website und damit hat man seine Schuldigkeit getan.

    In dem Bericht sah man die besagte Person auch an seinem Laptop und er spielte 4 Tische gleichzeitig auf poker4ever auf NL20, man konnte sogar seinen Usernamen sehen ... . Nun frage ich mich, wusste die Person nicht das online Poker in Deutschland offiziell per Gesetz verboten ist seit Anfang des Jahres? Oder hat da die Redaktion von Planetopia seine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht? Anders lässt es sich für mich nicht erklären, wieso jemand freiwillig im TV zugeben sollte das er online in Deutschland Poker spielt! Man stelle sich nur mal die strafrechtlichen Folgen vor, allerdings ist die Grauzone in diesem Bereich in Deutschland noch viel zu hoch, und der Verwaltungsaufwand für die Gerichte wäre geradezu verheerend. Insgesamt sollen ja laut diesen Bericht 4 Millionen Deutsche im Internet Poker spielen ... und wenn auch nur 10% dieser Spieler ähnlich schlecht spielen wie die erste Person in diesem Beitrag, dann gehen dem deutschen Staat riesige Mengen an potentiellen Steuergeldern verloren - was für eine Verschwendung! Allerdings ... wenn diese 10% genauso zerstörungswütig sind, dann wird sich die Konjunktur freuen - die Computermärkte weil sie mehr Tastaturen verkaufen, die Schreiner weil sie mehr Türen einbauen und reparieren müssen etc. ... lol.

    Kommen wir nun zum zweiten Hauptcharakter der Kurzreportage, oder besser gesagt zum süchtigen Patienten und seinem Psychologen. Die Person ist ungefähr Mitte 30 und hat einen ausländischen Akzent und berichtet halb scherzhaft, halb ernst über irgendwelche Verschwörungstheorien und man hat den Eindruck, der Teufel stehe persönlich hinter ihm: "Wenn man verliert, denkt man Gott hat einen verlassen und man fängt an, an den Teufel zu glauben." Der Psychologe zeigt sich besorgt über die Entwicklung in Deutschland und wie das online Poker viele Personen in den Ruin treiben würde, allerdings wird überhaupt nur auf Poker eingegangen und nicht auf andere und staatlich regulierte suchtgefährdenden Spiele Bezug genommen. Die SKL und auch Lotto wird einfach mal außen vor gelassen, denn Poker ist ja das Böse überhaupt und die anderen Sachen können keine Sucht auslösen. Weder Lotto, noch die SKL oder auch Alkohol + Zigaretten. Daran verdient ja auch der Staat, somit ist es nicht verwunderlich das diese ebenfalls heiklen Themen einfach übergangen werden.

    Danach sieht man, wie der Psychologe mit Boxhandschuhen gegen seinen Patienten antritt und ihn in Grund und Boden schlägt, um ihn danach mit einer speziellen Magnetfeldtherapie zu stimulieren und damit Glückshormone bei dem Delinquenten auszuschütten. Auch hier werden wieder nur die negativen Folgen von online Poker beschrieben und man hat in der Tat den Eindruck, das Poker eine Droge sei die in Pillenform verabreicht wird und von der man partout nicht ohne professionelle Hilfe ablassen kann. Hier wird eher eine Pseudowissenschaft betrieben und die Magnetfeldtherapie wirkt gekünstelt, meines Wissens wird das auch bei Muskelerkrankungen angewendet um den Körper zu stimulieren. Das es allerdings die ultimative Waffe gegen Online Poker und seine nahezu unvermeidbaren Suchtfolgen sei, halte ich für mehr als fraglich. Das Boxen mag vielleicht bei der Frustbewältigung nach einem bösen Suckout / Badbeat im Internet helfen und der Aspekt der körperlichen Anstrengung ist gar nicht mal so abwegig. Denn wenn man die ganze Zeit nur im Internet Poker spielt, dann ist man körperlich nicht mehr so fit und auch nicht so erfolgreich. Auch wenn man es nicht glauben mag, zum Poker gehört ein fitter Geist und ein fitter Körper dazu ... . In meinen Augen wollte sich hier aber nur der Psychologe mit seiner Behandlungsmöglichkeit profilieren.

    Nun ja, wenn wir schonmal beim Stichwort BadBeats und Co sind, dann können wir auch anschließend auf den 3. Protagonisten dieser kleinen Reportage eingehen. So wurde in Berlin der Club "BadBeat" gegründet und der Betreiber sorge sich sehr um seine Mitmenschen. Vor allem der Aspekt Geld würde viele Probleme auslösen und somit hat er für sich und seinen Club entschieden, dass hier nicht um Geld gespielt wird und man nur Punkte für ein Ranking erhält. Somit ist der Wettbewerbsgedanke immer noch gegeben und einige zufällig ausgewählte Mitglieder des Clubs bestätigen auch gleich noch, das es ihnen viel mehr Spaß mache, hier nicht um Geld zu spielen. Gleichzeitig versichert man (n), das man nicht online um Geld spielen würde - klar verständlich diese Aussagen, wenn man ja bedenkt das dies in Deutschland seit dem 1. Januar per Gesetz im Endeffekt verboten ist. Weiterhin kontrollierte diese Person mit hippie-ähnlichen Haaren dann alle Spieler an den Tischen während der Turniere, ob jemand auffällige Anzeichen von Sucht in irgendeiner Weise äußern würde - die betroffenen Personen würden dann natürlich umgehend aus dem Turnier entfernt. Nebenher wurde Alkohol getrunkten und völlig relaxed gespielt, ohne jeden Zwang des Gewinnen und Geldverdienen-Müssens - vom Ansatz her sicher nicht schlecht und der Aspekt des Geldes wurde damit zumindest von diesen Turnieren verbannt, ob jedoch alle dort mitspielenden Personen sich auch online daran halten, erscheint doch etwas fraglich.

    Man sieht also in diesem Bericht von Planetopia, einem selbst propagierten Wissenschaftsmagazines, eine grundlegende negative Tendenz bezüglich online Poker. Wenn man als absoluter Novize so einen Bericht sieht, dann muss man ja nur einen zutiefst erschreckenden und verbrecherischen sowie selbstgefährdenden Eindruck dieses Glücksspiels bekommen, bei dem sogar der Teufel mit involviert ist! Ich finde es schon sehr bedenklich, dass Poker durch so eine Außendarstellung von so renommierten Magazinen komplett negativ dargestellt wird und es wird auch überhaupt nicht Stellung genommen zu dem strategischen und komplexen Aspekt dieses Kartenspiels. Wenn man also die Aussagen der Politiker über die hohe Suchtgefahr und der fürsorglichen Suchtprävention für das fehlgeleitete Volke hört, dann könnte man entfernt den Verdacht haben, dass die immer wieder angedeuteten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bösartigkeit dieses Spiels auf solchen Einzelschicksalen wie in diesem exzellent recherchierten Bericht von Planetopia basieren. Es stellt schon ein gewisses Armutszeugnis dar, wenn man als einigermaßen interessierter mündiger Bürger und zugleich auch Pokerspieler sowas im Fernsehen ertragen muss. Ist es nicht genug, dass wir schon alle paar Tage die Hirngespinste unserer ordentlich gewählten Volksvertreter ertragen müssen? Jetzt schlagen sich anscheinend auch schon seriöse Magazine wie Planetopia, Spiegel und die SZ auf deren Seite und bringen immer nur die negativen Schlagzeilen. Zwei Fragen an die verantwortlichen Redakteure habe ich:

    Schließen Sie immer von Einzelschicksalen immer gleich auf die gesamte Bevölkerung und verursachen damit eine Massenhysterie?

    Ehrlich gesagt ist hier viel Rauch um nichts und die erste Person in diesem Beitrag hat soviel verloren, weil er auch das Geld dazu hatte ... Wenn man eine schwache Psyche hat und anfällig für addiktive Spiele ist, dann sollte man sich therapieren lassen - allerdings ist besagte Person ja auch rückfällig geworden, nachdem er sich nach den doch zugegebenermaßen teuren Casinobesuchen hat helfen lassen. Die "Online-Falle" hat zugeschnappt und der Geist war schwach und hat sich erneut dazu verleiten lassen. Sollen wir also jetzt das komplette Internet sperren lassen, weil dort unzählige Gefahren auf alle suchtgefährdeten Personen warten und zudem noch billig und fast überall flächendeckend zugänglich sind? Überall wo Geld im Spiel ist, ist auch die Versuchung groß ... man sehe sich die Gehälter unserer Volksvertreter an und die ab und an in der Presse auftauchenden Eskapaden wie ein privater Helikopterflug, bei dem unsere Steuergelder verschwendet werden.

    Berlin/ddp. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) ist wegen einer umstrittenen Nutzung der Flugbereitschaft in Erklärungsnot geraten. Nach Recherchen der «Bild am Sonntag» hat die CDU-Politikerin am 20. Mai einen Bundeswehr-Hubschrauber genutzt, um von Stuttgart nach Zürich zu einer Vortragsveranstaltung zu gelangen. Der Staatskasse kostete der 146-Kilometer-Flug mindestens 26 500 Euro, wie die Zeitung berichtete. Grüne, Linke und der Bundeswehrverband rügten das Verhalten der Ministerin am Wochenende in scharfer Form.
    Der Hubschrauber mit dreiköpfiger Besatzung vom Typ «AS 532 Cougar» musste dem Bericht zufolge für den Kurztrip von Berlin-Tegel nach Stuttgart fliegen. Anschließend ging es ohne Schavan von Zürich nach Tegel zurück, wie das Bundesverteidigungsministerium dem Blatt bestätigte. Die Strecke entspricht den Angaben zufolge insgesamt rund 1330 Flugkilometern. Der Hubschrauber benötige dafür etwa fünf Stunden.

    Hier nun die 2. Frage:

    Wieviele Deutsche haben letztes Jahr und dieses Jahr einen Titel bei der Weltmeisterschaft im Poker gewonnen? Benutzen Sie google und beschäftigen Sie sich wenigstens mit der Fachliteratur, bevor Sie hier aberwitzige Behauptungen abgeben, die eine absolute Ignoranz der Komplexität dieses Kartenspiels darstellen. Irgendwann wird man dabei schon verbittert, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema Poker beschäftigt und dann dieses Kartenspiel so durch den Dreck gezogen wird. Wann hört diese einseitige Hetztirade auf, bei der immer nur die negativen Aspekte und Einzelschicksale in den Vordergrund gebracht werden, kombiniert mit pseudowissenschaftlichen Untermauerungen. Planetopia bezeichnet sich als Wissenschaftsmagazin, aber dieser Beitrag kommt mir eher vor wie die Schlagzeilen bei der Bildzeitung - provozierend und meilenweit von der Realität entfernt!

    In staatlichen Casinos gibt es sehr wohl ähnliche Fälle, aber über diese wird kaum berichtet und dort verdient der Staat dran - zugleich haben wir Abermillionen Alkohol- und Drogenabhängige, das Lottospiel hat sicherlich auch eher was mit ausgeklügelter Mathematik zu tun und ist nicht total vom Glück abhängig. Beim Lotto kann ich der Maschine auch in die Augen schauen und Sie dazu zwingen, meine vorher angekreuzten Zahlen zu bringen damit ich die Ziehung gewinne ... . Liebe Redakteure in Deutschland - sucht euch einen anderen Sündenbock denn online Poker ist mit die geringste Sorge, die Ihr aktuell habt! Liebe Politiker - beschäftigt euch einfach mal mit der Materie und Ihr werdet feststellen, das Poker mehr als nur ein reines Glücksspiel ist - wie sonst lassen sich die vielen Profispieler erklären, die auf Dauer auch noch gewinnen? Haben die einen speziellen Apparat, der Ihnen die Karten vorraussagt? Weit gefahlt, aber mit genügend Erfahrung und Können kann man den Glücksfaktor reduzieren!

  • Max Pescatori gewinnt sein 2. Bracelet

    June 16, 2008

    "The Italian Pirat" konnte sich am Final Table des $2.500 Pot Limit Hold'em / Omaha gegen seine Kontrahenten durchsetzen und sein zweites Bracelet sichern. Den Kampf um das heißbegehrte Bracelet hatten insgesamt 457 Spieler aufgenommen und unter anderem hatte es auch einer der am höchsten eingeschätzten Turnierspieler bis an den Final Table geschafft: Allen Cunningham. Doch für Ihn sollte es eine Achterbahnfahrt der Gefühle sein, vom Bigstack zum Shortstack und wieder zurück, nur um dann doch auf dem vierten Platz auszuscheiden. Doch was genau war passiert? Nachdem Jonathan Depa durch Max Pescatori eliminiert wurde und auf dem sechsten Platz ausschied, versuchte Cunningham Druck auszuüben auf den Shortstack Kyle Hegeman und erhöhte mit J8 off suit, Hegeman ging All In und Cunningham hatte sich komprommittiert und musste mitgehen, hatte jedoch keine Chance gegen die Pocket Jacks von Hegeman und verlor 130.000 an Chips, sein Chipcount betrug nurmehr 460.000. Nach einem Raise von Kyle Kloeckner im Hold'em vom Button aus erhöhte Cunningham aus dem Big Blind heraus von 60.000 auf 190.000 und Kloeckner ging daraufhin mit seinen restlichen Chips in die Mitte. Cunningham callte mit A9 und war auf dem Board 7 7 5 J K chancenlos gegen die Pocket Tens, ihm verblieben lediglich 60.000 an Chips doch er konnte in den folgenden Händen zweimal verdoppeln.

    Zurück beim Omaha erhöhte Kloeckner als Erster auf 60.000 und alle folden bis hin zu Cunningham, der um weitere 150.000 erhöhte - Kloeckner schüttelte kurz den Kopf und ging dann doch mit. Nach dem Flop 4 8 9 kam sofort der Einsatz von Kloeckner und Cunningham hatte gar keine andere Wahl als seine letzten Chips in die Mitte zu schieben mit K J J 5, der Straightdraw von Kloeckner mit 3 5 6 T sollte sich nicht komplettieren und nun hatte Cunningham wieder einen beachtlichen Chipcount von 450.000 Chips. Kurz darauf jedoch sollte Kloeckner ein glücklicheres Händchen mit seinem Straightdraw beweisen als er Kyle Hegeman, immer noch Shortstack innerhalb dieser Fünferrunde, auf dem 5. Platz aus diesem Turnier zu verabschieden. Pescatori limpte vom Button und Hegeman erhöhte auf 80.000 aus dem Small Blind heraus, sowohl Kloeckner auf dem Big Blind als auch Pescatori mitgingen. Nach J 4 5 auf dem Flop ging Hegeman mit seinen restlichen 125.000 Chips All In und Kloeckner ging wieder mit einem Straightdraw mit, Pescatori verabschiedete sich aus der Hand. Noch lag Hegeman mit A K J 9 vorne aber die 7 auf dem Turn ließ keinen Zweifel mehr offen, wer diese Hand gewinnen würde, denn Kloeckner hatte mit 3 6 8 9 Double Suit die Straight getroffen und keine Karte konnte Hegeman mehr helfen - als Lohn für 3 Tage Arbeit konnte er $62,015 mit nach Hause nehmen.

    Allen Cunningham sollte kurz danach einen großen Teil seiner Chips an Max Pescatori verlieren als er im Omaha aus dem Small Blind auffüllte und Pescatori vom Big Blind aus checkte. Der Flop brachte A J 4 und Cunningham setzte 30.000, Pescatori ging nur mit. Nach der 4 am Turn setzte Cunningham sofort 100.000 und Pescatori fragte: "How much do you have left, Allen?" - die Antwort lautete circa 210.000 und daraufhin entschied sich Pescatori, um Potsize zu erhöhen und somit Cunningham All In zu setzen. Cunningham stand auf und sagte "Nice bluff", bevor er dann einige Minuten nachdachte und schlussendlich seine Karten in den Muck warf. Danach ging alles ganz schnell für Cunningham als er alle seine verbliebenen 90.000 Chips einige Hände später in die Mitte schob und mit J 9 7 2 keine Chance hatte gegen die A A T 3 von Kloeckner, der sofort am Flop ein weiteres Ass getroffen hatte. Es gab zwar noch einen Straightdraw aber das Glück war Cunningham nicht hold und somit schied er sicherlich etwas enttäuscht auf Platz Vier liegend aus - knapp daneben ist auch vorbei aber er streicht immerhin noch ein Preisgeld von $76,205 ein. Danach gingen die 3 verbliebenen Spieler in eine einstündige Essenspause.

    Nach der Essenspause konnte sich Pescatori einen größeren Pot gegen Kloeckner sichern als er mit A6 den geringfügig besseren Kicker hatte als sein Gegner mit A5 und somit auch den Chiplead übernahm - Shortstack war zu dem Zeitpunkt Greg Hurst mit 450.000 an Chips. Kloeckner und Hurst waren danach in einen Pot verwickelt und nach der Erhöhung preflop setzte Kloeckner auch nach dem Flop Q J 9 eine Continuation Bet an und Hurst ging mit seinen letzten verbliebenen Chips mit und sah sein K 7 knapp hinten gegen die A 7 von Kloeckner - die 6 am Turn und das Ass am River konnte seine Hand jedoch nicht verbessern und somit schied er auf dem 3. Platz aus - als Lohn bekam er die Siegprämie von $94,599. Kloeckner hatte nun mit 1.3 Mio an Chips den Chiplead gewonnen, konnte diesen aber nicht lange halten. Nach raise preflop und Q T 5 am Flop setzte er einen Checkraise gegen Pescatori an von 100.000 auf 350.000, doch Pescatori ließ sich nicht beirren und nahm sich genügend Zeit um über die Situation nachzudenken und lancierte schlussendlich sein All In - sofort flogen die Karten seines Gegners in den Muck, Bluff misslungen Mr. Kloeckner! Im Omaha konnte sich dann Kloeckner ein paar seiner Chips wiederholen als er beim Board 9 7 5 9 4 mit 5 5 Q 6 das geringfügig bessere Full House gegenüber Pescatori hatte, der 4 4 A 6 hielt. 20 Minuten später sollte dann im Omaha die Entscheidung fallen als Pescatori preflop erhöhte und Kloeckner mitging. Nach K J 3 am Flop checkte Kloeckner und ging den Einsatz von Pescatori von 110.000 mit. Die Herz 2 am Turn brachte dann zwei Flushdraws in Herz und Karo. Erneut checkte Kloeckner und Pescatori ließ vom Dealer den Pot nachzählen und setzte dann genau Potsize mit 364.000 - Kloeckner sagte laut: "I think you know what I have" und schaute seinen Gegner grimmig an, entschied sich dann doch für das All In und Pescatori ging mit und zeigte K J 8 7 und somit die höheren zwei Paar gegenüber den J T T 3 von Kloeckner - dieser brauchte nun eine Drei oder eine Zehn um im Turnier zu verbleiben, aber die 2 am River brachte die Entscheidung zu Gunsten des Italieners. Pescatori sprang von seinem Stuhl auf und sprang jubelnd unter die Zuschauer, wo seine Fans ihn die ganze Zeit während des Final Table frenetisch angefeuert hatten und klatschte mit ihnen ab. Somit gewann Max Pescatori zum zweiten Mal ein Event bei der WSOP und kann sich nun über ein weiteres goldenes Bracelet und die Siegprämie von $246,471 freuen, für den im HeadsUp unterliegenen Kyle Kloeckner gibt es immerhin noch $152,410. Hier noch die restlichen Ergebnisse des Final Table von Event #24:

    * 1. Max Pescatori - $246,471
    * 2. Kyle Kloeckner - $152,410
    * 3. Greg Hurst - $94,599
    * 4. Allen Cunningham - $76,205
    * 5. Kyle Hegeman - $62,015
    * 6. Jonathan Depa - $48,876
    * 7. Lennart Holtkamp - $38,365
    * 8. Minh Ly - $30,482
    * 9. John-Paul Kelly - $22,599

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  • Blair Hinkle zieht mit seinem Bruder gleich

    June 16, 2008

    Es gibt Geschichten, die schreibt einfach nur das Poker. Gerade einmal 11 Tage nachdem sein Bruder Grant das Bracelet gewann, zog Blair Hinkle nach und sicherte sich den Sieg beim 23. Turnier der diesjährigen WSOP. Insgesamt 1.344 Pokerspieler hatten sich für das No Limit Holdem Event #23 registriert, was bei einem Buy In von $2.000 einen Gesamtpreispool von $2,446,000 ergab.Insgesamt 134 Hände wurden an diesem Final Table gespielt bis die Entscheidung fiel, doch vorher gab es jede Menge Action - vor allem unter den letzten Drei: Daniel O'Brien, Mark Brockington und Blair ... Hinkle. Hinkle? Da war doch was? Richtig, sein Bruder Grant hatte vor gerade einmal 11 Tagen Event #2 gewonnen und sich das goldene Bracelet gesichert. Nun sollte also der Bruder nachziehen und der ganze Hinkle-Clan war unter den Zuschauern vertreten und drückte ihm die Daumen.

    Die Top 3 waren also geschafft und in Hand #122 kam es zur ersten Konfrontation zwischen Hinkle und Brockington als Brockington auf 200.000 erhöhte und Hinkle mit Pocket 5's All In ging. Der Call von Brockington kam mit Pocket Queen's wie aus der Pistole geschossen und dann kam der Monsterflop A Q Q !!! Brockington flopped den Vierling und somit gibt es keine Chance mehr für Hinkle, diese Hand zu gewinnen - alle Anfeuerungsrufe seiner Fans nach der 5 halfen Hinkle nicht. Vier Hände später raised Hinkle auf 130.000 vom Button aus und O'Brien geht aus dem Small Blind heraus mit 1.2 Mio an Chips All In, Brockington wirft seine Karten weg und Hinkle schaut sich seine beiden Hole Cards noch einmal an, starrt O'Brien an und called. Aber seine Pocket 6's liegen preflop hinten gegen die Pocket 8's von O'Brien und aus der Menge ertönen laute Schreie des Hinkle-Clans nach einer 6: "SIIIIXXXXX!!!" Und dieses Mal funktioniert es tatsächlich und die "Hand des Teufels" trifft seinen Drilling am Flop mit 5 6 A, der Turn brachte noch eine 5 und somit halfen O'Brien nur die beiden letzten im Deck verbliebenen Achten um nicht auszuscheiden. Doch der König sollte ihm nicht helfen und somit schied Daniel O'Brien an Platz 3 aus und musste sich mit der Summe von $198,132 trösten.

    Wenige Hände später sollte es dann wieder zur Konfrontation kommen und erneut hielt Hinkle die teuflischen Sechser gegen Brockington mit Anna Kournikowa. "SIX! SIX! SIX!" erklang es von den Rängen und der Hinkle-Clan war in Extase als die "Beschwörung der Karten" erneut funktionieren sollte, der Flop brachte zwar das Ass für Brockington aber auch die dritte Sechs für Hinkle. Zum zweiten Mal in dieser kurzen Zeit also flopped Hinkle die "teuflische Hand" und brockington helfen nur noch 2 Traumkarten auf Turn und River um nicht auszuscheiden. Die 8 am Turn bedeutet das Ende aller Träume für Brockington und somit stand der Sieger fest, die 2 am River war unbedeutend. Somit gewinnt nach Grant Hinkle auch sein Bruder Blair ein WSOP Event und sichert sich wie sein Bruder die Aufnahme in den Club der elitären Bracelet-Gewinner. Die Siegesprämie ist zwar nicht ganz so hoch wie bei seinem Bruder, aber $507,563 können sich auch sehen lassen - für Brockington bleibt der undankbare zweite Platz, der ihm immerhin noch mit $326,552 vergütet wird. Hier noch die Übersicht über die Platzierungen am Final Table:

    * 1. Blair Hinkle - $507,563
    * 2. Mark Brockington - $326,552
    * 3. Daniel O'Brien - $198,132
    * 4. David Paul Steicke - $166,333
    * 5. Dustin Dirksen - $135,757
    * 6. Chris Bjorin - $106,404
    * 7. Dominick Kulicki - $81,944
    * 8. Andrew Jeffreys - $63,598
    * 9. Stephane Tayar - $45,252

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  • Jens Vörtmann gewinnt erstes Bracelet 2008 für Deutschland

    June 16, 2008

    Jens Vörtmann besiegt seinen Gegner Doug Ganger im Heads-up und gewinnt Event #22, das $3,000 H.O.R.S.E. Turnier. Er holt sich damit sein erstes Bracelet und eine Siegprämie von $ 298,253. Die Entscheidung fiel im Seven Card Stud als an der 3rd Street alle Chips seines Gegners Doug Ganger in die Mitte gingen und Jens mitging - auf dem River konnte er mit einem Buben seine höheren 2pair mit 5 5 7 A J J gegenüber den 8 8 9 9 A K 3 erzielen und das Turnier war entschieden.

    Der 37-jährige Dortmunder Jens Vörtmann war vor seiner Poker-Karriere Finanzspezialist. Im Jahr 2003 entdeckte der leidenschaftliche Kartenspieler sein Interesse für Poker. Im Dortmunder Casino spielte er Limit 7 Card Stud High 5/10. Beim WSOP Main Event 2005 belegte er Platz 218 (Preisgeld $ 33.000), bei der EPT in Dortmund 2007 Platz 17 ($ 19.000) und beim Main Event in Bregenz 2005 den ersten Platz ($ 33.000). Einen hervorragenden dritten Platz konnte “The flying Dutchman” Marcel Luske belegen, den anscheinend die erstklassige Leistung der Oranje bei der Fussball-EM beflügelt hat. Hier noch die kompletten Platzierungen des Final Table und einiger bekannter Namen:

    1. Jens Vörtmann - $ 298,253
    2. Doug Ganger - $ 182,822
    3. Marcel Luske - $ 110,264
    4. Hoyt Corkins - $ 81,698
    5. Jared Davis - $ 61,702
    6. Steve Zolotow - $ 47,990
    7. Rostislav Tsodikov - $ 36,564
    8. Jennifer Harman - $ 30,851
    9. Paul Zimbler - $ 25,138

    12. Todd Brunson - $ 19,424
    19. Alexander Jung - $ 7,998
    23. Phil Ivey - $ 7,998
    24. Markus Golser - $ 7,998

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  • Scott Seiver gewinnt Event #21

    June 16, 2008

    Es sollte der große zahltag für Scott Seiver werden und die stattliche Siegerprämie von $755,891 bei nur $5.000 Buy In kann sich sehen lassen - der Sieg geht nach einer äußerst dominanten Vorstellung am Final Table voll in Ordnung. Zuvor war jede Menge Action geboten und Dutzende All Ins waren an der Tagesodnung am Final Table, doch immer wieder konnten die Smallstacks im Turnier verbleiben und so war es dann im Heads Up verwunderlich als die bessere Hand nach dem Flop auch bis zum River Bestand haben sollte. Seiver ging mit K9 preflop mit und callte auch die Erhöhung um 200.000 - der Flop brachte ihm dann Top Pair mit 9 7 3. Sein Gegner Dave Seidman hatte mit A7 in Karo das mittlere Paar getroffen und checkte, nach dem Bet von Seivers erhöhte er von 380.000 auf 980.000 woraufhin Seivers All In ging und es zum finalen Showdown kommen sollte. Weder die Herz 5 noch die Herz 3 an Turn Und River konnten die Hand von Seidman verbessern und somit ging der Sieg an Scott Seiver. Bei einem insgesamten Preispool von $3,435,700 entfielen $755.891 auf den ersten Platz und als Zugabe war da ja schließlich auch noch das hochbegehrte goldene Armband - 731 Spieler hatten sich zu Beginn des Turnieres auf die Jagd nach dem Bracelet begeben. Für Dave Seidman blieben immerhin noch $481,372 und dies wird ihn sicherlich darüber hinweg trösten das er so knapp am Sieg gescheitert ist. Hier noch die restlichen Platzierungen des Final Table sowie ein paar bekannte Namen die nur knapp daran gescheitert sind.

    * 1. Scott Seiver - $755,891
    * 2. Dave Seidman - $482,372
    * 3. Ben Sprengers - $292,034
    * 4. Jacobo Fernandez-Hernandez - $238,781
    * 5. Rajegh Vohra - $195,834
    * 6. Chuck Sklar - $154,606
    * 7. Anders Henriksson - $120,249
    * 8. Adam Geyer - $94,481
    * 9. Scott Freeman - $68,714

    * 11. Michael Mizrachi - $42,946
    * 14. Humberto Brenes - $34,357
    * 24. Kathy Liebert - $19,583
    * 29. Noah Boeken - $16,147

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  • "Kidpoker" gewinnt sein 4. Bracelet

    June 16, 2008

    Daniel Negreanu gewinnt Event #20, das $2,000 Limit Hold’em Turnier und holt sich damit neben Preisgeld und Sieg auch sein viertes Bracelet.

    Am zweiten Tag war Daniel Negreanu auch beim H.O.R.S.E. Event angetreten, hatte sich dann aber entschlossen, sich nur auf das Limit Hold?em Turnier zu konzentrieren. Für ihn hat es sich gelohnt. Denn mit 308.000 in Chips lag er an dritter Stelle im Chipcount, als der Final Table begann.

    Final Table

    Daniel Negreanu
    Ugur Marangoz
    David Baker
    Richard Li
    Fu Wong
    Jeremy Kottler
    Greg Wohletz
    Derek Lerner
    Hien Tran

    Gleich in der vierten Hand ging Hien Tran. Bis zum River Q 7 10 9 9 war Tran gegen Fu Wong all-in. Wong zeigte J J und holte sich die Chips von Tran. Und dann begannen eigentlich schon die Negranu Festspiele. Er wollte dieses Turnier gewinnen und dementsprechend erhöhte er den Druck.

    Es war auch Negreanu, der Derek Lerner nach Hause schickte. Im SB raiste Negreanu, Lerner reraiste und Negreanu callte. Der Flop zeigte J 6 3. Negreanu spielte wieder an mit Q 6, Lerner ging mit A Q all-in. Turn 7, River 10 und Lerner nahm Platz 8 und $25.334.

    Greg Wohletz musste sich Fu Wong geschlagen geben. Mit K 3 im BB wohl eher eine Verzweiflungstat, hielt Wong J J. Das Board brachte keine Hilfe für Wohletz und so blieb ihm nur Platz 7.

    Auch Jeremy Kottler hatte mit K 4 keine Premiumhand. Doch fast hätte es für Q 9 von David Baker gereicht. Der River aber brachte die 9 für Baker und so musste sich Kottler mit Platz 6 verabschieden.

    Für Negreanu ging es nun ein wenig bergab. Zunächst hatte Richard Li schon zu ihm aufgeschlossen, doch gegen David Baker hatte Daniel dann das Nachsehen. So fiel er auf Rang 3 im Chipcount zurück, während Baker sich klar absetzte. Die Chips von Fu Wong halfen Daniel aber wieder etwas weiter. Mit 5 6 bei einem Board von J 7 4 10 hoffte Wong auf die Straight. Negreanu hielt Q J. Der River brachte die 2 und so ging Fu Wong mit Platz 5 und $51.542.

    Aber wieder fiel Negreanu zurück, während sich Baker nicht nur auf seiner Führung ausruhte, sondern sogar die Millionengrenze durchbrach. Ugur Marangoz war es, der Richard Li nach Hause schickte. Mit K 5 und einem Board von 7 Q 2 8 hatte Li Chancen gegen 9 9 von Marangoz. Doch der River 5 war die falsche Karte und Li nahm Platz 4.

    Zu dritt am Tisch war Negreanu eindeutig letzter. Marangoz war es, von dem er eigentlich Hilfe bekam. Denn der nahm den Stack von Baker auseinander, sodass Baker vom Chiplead zum Shortstack wurde. Daniel Negreanu ließ es sich nicht nehmen, Baker mit einer Straight auf Platz 3 und mit $78.624 nach Hause zu schicken.

    Zwar lag er zu Beginn des Heads-Up doch deutlich hinter Marangoz, doch mit einem Herz-Flush konnte er einen Monsterpot gewinnen und so auch ganz klar die Führung übernehmen. Die gab er auch nicht mehr aus der Hand, sondern machte kurzen Prozess mit Marangoz. Bis zum River 5 K 5 Q 3 waren die beiden friedlich. Doch als Marangoz am River anspielte, raiste Negreanu und stetzte Marangoz damit all-in. 9 5 für Drilling 5 war mehr als genug für Negreanu und so holte er sich sein viertes Bracelet. Marangoz musste Platz 2 und $126.671 nehmen.

    Daniel Negreanu und Phil Ivey haben während der WSOP 2008 eine Wette laufen: Jeder der ein Bracelet gewinnt, erhält vom anderen $ 200.000. Also konnte Negreanu seinen Turniersieg verdoppeln.

    Ergebnisse

    1. Daniel Negreanu, $ 204,874
    2. Ugur Marangoz, $ 126,671
    3. David Baker, $ 78,624
    4. Richard Li,$ 63,335
    5. Fu Wong, $ 51,542
    6. Jeremy Kottler, $ 40,622
    7. Greg Wohletz, $ 31,886
    8. Derek Lerner, $ 25,334
    9. Hein Tran, $ 18,782

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  • Vanessa Selbst sichert sich Bracelet in Event #19

    June 16, 2008

    Nach Katja Thater im letzten Jahr beim Razz hat es nun wieder eine Frau geschafft und sich in einem “Open Event” gegen die männliche Konkurrenz durchgesetzt, und zwar beim Event #19 - $1.500 Pot Limit Omaha. Dabei konnte man der Aussage, das Omaha eine der spektulärsten und Action-lastigen Pokervarianten sei, nur Beifall pflichten und den Zuschauern wurde jede Menge geboten. Bereits Mitte des ersten Turniertages hatte Selbst den Chiplead übernommen und ihrenChipcount auch konsequent weiter ausgebaut, also war es keine Verwunderungdas man Sie auch am dritten Tag am Final Table antreffen würde. Sie baute auch hier immer weiter Druck auf und konnte sich unter den letzten drei verbliebenen Spielern einen deutlichen Chiplead gegenüber Jamieson Pickering und Statkiewicz herausspielen. Nachdem beide jedoch gegen Sie verdoppelnkonnten waren alle Spieler wieder gleichauf. Doch Sie ergriff sofort wieder die Initiative und nachdem Selbst den Drittplatzierten Statkiewicz aus dem Turnier befördert hatte, konnte Sie sich auch gegen Pickering durchsetzen und ihr erstes Bracelet sichern.

    Vor allem der Zweitplatzierte Pickerung trug einen Großteil zur Unterhaltung aller Beteiligten, Zuschauer und Presseleute bei weil er öfter einfach um Potsize erhöhte ohne überhaupt seine Karten anzuschauen. Da kam dann schon mal von den Rängen der Kommentar “This is the most degenerate thing I’ve ever seen”, und auch Selbst wusste nicht so recht was sie davon halten sollte. Der Chiplead wechselte mehrere Male und nachdem dann endlich Pause war, gab dies allen Beteiligten die Zeit um sich zu beruhigen. Hier ein Highlight von Pickering als er wieder blind erhöhte - dies war die 3. hand im HeadsUp mit einem Chiplead von Selbst von 1.3Mio an Chips gegenüber den 950.000 von Pickering. Der flop kam A Q 3 und Pickering setzte erneut eine Erhöhung in Größe des Pots an und Selbst fragte verwundert: “Have you really not looked?!” Die Schreie von den Zuschauern wurden immer lauter und nach dem Buben am Turn und einer Erhöhung von Selbst schaute Pickering endlich seine Karten an und daraufhin kam folgender Spruch: “Oh, sh*t! I’m dead!” “Five-king-eight-two!” Die Menge flippte aus und jemand schrie “RUN IT FOUR TIMES!”. “I’ve got a shot at a wheel”, doch letztendlich warf Pickering dann doch die Hand weg. Weiterhin setzte er diesen Stil fort und man musste ihn schon fast für verrückt erklären - den ganzen Abend schon hatte Pickering Cocktails zu sich genommen und noch während des Turnieres gefeiert das er soweit gekommen war, man mag sich gar nicht erst ausmalen wie das Ganze ausgegangen wäre wenn er absolut nüchtern gewesen wäre. In der entscheidenden Hand gab es dann zur Verwunderung aller keine Erhöhung vor dem Flop und dieser brachte 7 8 T. Pickering checkte und Selbst setzte daraufhin 90.000, das Unheil für Ihn nahm seinen Lauf als er All In ging und wie aus der Pistole geschossen der Call von Selbst kam. Pickering hatte mit A Q T 9 Top Pair und Straightdraw getroffen aber war gegen die gefloppte Straight von Selbst mit J J 9 2 weit hinten und dies sollte sich auch bis nach der Rivercard nicht mehr ändern. Damit war das Turnier vorbei und Vanessa Selbst konnte sich das goldene Bracelet sowie die Siegprämie von $227.965 sichern. Für Jamieson Pickering blieb der zweite Platz und $145.459, womit er sich jetzt sicherlich einige Cocktails leisten kann. Hier noch die restlichen Platzierung am Final Table des $1.500 Pot Limit Omaha, WSOP Event #19:

    * 1. Vanessa Selbst - $227,965
    * 2. Jamieson Pickering - $145,459
    * 3. Stanley Statkiewicz - $88,062
    * 4. Thomas Schultz - $72,004
    * 5. Eugene Todd - $59,053
    * 6. Mel Randolph - $46,621
    * 7. Craig Natte - $36,261
    * 8. Jamie Robbins - $28,490
    * 9. Ken Lairson - $20,720

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  • Mike “The Mouth” Matusow hat zugeschlagen!

    June 16, 2008

    Überwältigt von Gefühlen sagte er nach dem Turnier im Interview mit dem WSOP Commissioner Jeffrey Pollack: “I don’t know much about this game, but I know no-limit. If I continue to play like I played this week, it’s gonna be a real good World Series.” Dies gab natürlich stürmischen Beifall von den Rängen wo viele seiner Fans auf diesen Moment gewartet und mit ihm mitgefiebert hatten. Kurz vor der “Dinner-Pause” verlor er einen großen Anteil seiner Chips an Lisandro und kurz bevor das Spiel nach der Pause wieder aufgenommen werden sollte, ging er zu den Reportern von ESPN und sagte: “It ain’t over” - es ist nicht vorbei! und er sollte recht behalten.

    In der entscheidenden Hand ging Mike Matusow in diesem 18. Turnier der WSOP 2008, einem $5,000 No-Limit Deuce-to-Seven Draw, All In und Lisandro ging mit und lancierte dann das er eine Karte tauschen möchte. Matusow musste lange überlegen und man sah ihm deutlich an das er sich nicht wirklich wohl fühlte und noch ein wenig Bedenkzeit brauchen würde, um sich zu entscheiden. Endlich sagte er dann laut : “Im good” und tauschte keine Karte. Er sagte dann später auch noch das dies für ihn eine wirklich harte Entscheidung gewesen sei. Lisandro hatte 9 6 5 3x und Matusow hielt Q 8 7 4 3 - Lisandro benötigte also nur eine Karte niedriger als die Dame von Matusow und er hätte die Hand gewonnen. Als dann jedoch die Dame aufgedeckt wurde bei Lisandro und er damit den höheren kicker hatte, kannte der Jubel keine Grenzen und Matusow hatte das Turnier gewonnen und bekam neben seinem jetzt insgesamt schon vierten Bracelet auch noch die Siegprämie von $537,862 - für Jeffrey Lisandro blieb der undankbare 2. Platz und $347,004. Zur Vervollständigung hier noch alle Spieler “in the money”, da lediglich 85 Spieler teilnahmen, es dafür aber zu insgesamt 272 Rebuy’s und Add Ons kam.

    * 1. Mike Matusow - $537,862
    * 2. Jeffrey Lisandro - $347,004
    * 3. Barry Greenstein - $225,552
    * 4. Erick Lindgren - $156,151
    * 5. Tom Schneider - $104,101
    * 6. Tony (Tony G) Guoga - $78,075
    * 7. David Benyamine - $58,990
    * 8. Tom Dwan - $45,111
    * 9. Dario (Ryu) Alioto - $34,700
    * 10. David Grey - $34,700
    * 11. Chad Brown - $34,700
    * 12. Nick Schulman - $26,025
    * 13. Nikolay Evdakov - $26,025
    * 14. Michael Binger - $26,025

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  • WSOP 2008: Die Events #16 und #17

    June 16, 2008

    Zwei weitere eher unbekannte Namen finden sich seit heute in der Siegerliste bei der WSOP 2008: Andrew Brown und Yason Young. Dabei musste vor allem Andrew Brown zeigen was in ihm steckt als er im HeadsUp den 5maligen Bracelet-Gewinner Ted Forrest besiegte. Der 25Jährige hatte vor dem Beginn des Final Table noch frech behauptet das er der beste Pot Limit Omaha Spieler sei den bisher noch niemand kennen würde. Nun, es war zwar nicht Pot Limit Omaha beim Event #16 der WSOP, sondern ein $2.000 Buy In Omaha Hi Low, aber dies sollte ihn nicht daran hindern, das Turnier für sich zu entscheiden und das gesunde Selbstbewusstsein hat sich ja letztendlich ausgezahlt.

    In der entscheidenden Hand ging die Action nach dem Turn beim Board 9 J A 8 los als Ted Forrest lediglich noch 85.000 Chips in der Hinterhand hatte und es logisch war das am River der Rest auch noch in die Mitte gehen würde. Der River war die Pik 2 und Andrew Brown ging natürlich mit, hatte er doch mit 4 5 J 2 zwei Paar getroffen sowie auch den Low Pot in Aussicht. Enttäuscht drehte Ted Forrest mit A 4 7 Q ein Paar undmit der 7 die höhere Beikarte für den Low Pot - somit gewann Andrew Brown beidePötte und neben dem Bracelet auch noch die Siegesprämie von $226.483. Für TedForrest werden die $143.420 sicherlich nur ein schwacher Trost sein, war erschließlich so knapp an seinem 6. Bracelet-Gewinn. Hier noch die weiteren payouts des Final Table:

    * 1. Andrew Brown - $226,483
    * 2. Ted Forrest - $143,420
    * 3. Jim Pechac - $88,065
    * 4. Soheil Shamseddin - $71,961
    * 5. Kia Hooshmand - $58,877
    * 6. Ralph Perry - $46,297
    * 7. Scott Clements - $36,232
    * 8. Alan Enciso - $28,684
    * 9. James Fricke - $21.135

    Es sollte eines der formidabelsten Comebacks an einem Final Table, insbesondere in einem HeadsUp werden und wurde am Ende doch nicht belohnt für Mike Schwartz. Beim Board J T 4 4 ging Jason Young all in und Mike Schwartz sagte laut, das er denke bei seinem Gegner läge AT und somit wäre er mit seinem Buben und J8 vorne und bezahlte - zu seinem Entsetzen lag jedoch mit AJ die dominierende Hand bei Young und der River sollte dies nicht verändern. Young sprang auf und wähnte sich schon als Sieger doch der Turnierdirektor zählte die Chipcounts genau nach und Schwartz blieben noch ein paar Chips, er war aber sofort All In in der nächsten Hand. Innerhalb der nächsten 3 Hände sollte er die 150.000 Chips in eine knappe Million verwandeln als er allesamt gewann: JT vs A3, 9 3 vs AQ und AT vs A7. Die Menge flippte total aus und es sollte sogar noch so weitergehen als Schwartz die nächsten beiden Hände All In ging und Young jeweils foldete. Dann kam es wieder zum Showdown als Young mit 66 All In ging und sofort ein “Oh Sh*t” aus seinem Mund drang als Schwartz mitging und mit KK erneut verdoppeln konnte. Er blickte jetzt wieder auf 3.4 Mio Chips herab, unglaublich nachdem er schon herunter war auf gerade mal 150.000 Chips!!! Man konnte Young die Frustration deutlich anmerken.

    Doch irgendwann einmal sollte diese Serie enden und nach einem raise auf 500.000 mit QJ Herz von Schwartz ging Young All In und zeigte A6, nachdem Young seine Karten weggeworfen hatte. Die nächsten beiden Hände wurden dann etwas ruhiger gespielt und jeweils heruntergechecked aber die nächste Konfrontation sollte dann endlich die Entscheidung bringen und es war ein wahrer Coinflip der dieses wahnsinnige Duell mit einem großen Knall beenden sollte. Schwartz ging All In mit 44 und Young callte mit AJ und das Board brachte mit 6 8 2 A Q das lange ersehnte höhere Paar für Jason Young und er hatte es endlich geschafft - man merkte wie die ganze Anspannung und Frustration der letzten Minuten von ihm abfiel und er endlich seinen Sieg bejubeln konnte. Neben dem goldenen Bracelet gab es bei diesem 17. Turnier der diesjährigen WSOP, einem $1.500 NL Hold’em Shootout, noch erquickliche $335.565 - der Zweitplatzierte Mike Schwartz bekommt immerhin noch $209.527. Hier noch die restlichen Ergebnisse des Final Table:

    * 1. Jason Young - $335,565
    * 2. Mike Schwartz - $209,527
    * 3. John Strzemp III - $129,675
    * 4. Rory Monahan - $82,582
    * 5. Matt Giannetti - $40,267
    * 6. Kyle Bowker - $23,887
    * 7. Sergey Rybachenko - $15,697
    * 8. Tom West - $12,421
    * 9. Alex Triner - $9,828

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  • WSOP - Events #11 / #12 - Golser und Niesert am Final Table!!!

    June 09, 2008

    Es sollte ein großer Tag für Markus Golser und Christoph Niesert sowie die "Wunderkinder" Greg "FBT" Mueller und Tim "Tmay420" West werden bei den Final Tables der Events #11 und #12, aber für den ganz großen Coup sollte es für unsere deutschsprachigen Spieler leider nicht reichen - es verdient aber trotzdem die höchste Anerkennung für Ihre Leistungen.

    Im Gegensatz zu den bisherigen Marathon-Turnieren bei der diesjährigen WSOP in Las Vegas sollte das NLHE Shootout mit einem Buy In von $5.000 relativ schnell über die Bühne gehen und nach 2 Tagen standen die letzten 9 der insgesamt 360Teilnehmer fest, was einem gesamten Preispool von $1 692.000 entsprach. Vor allem die “Wunderkinder” Greg “FBT” Mueller und Tim “Tmay420″ West sowie Pro John Juanda standen im Fokus der Experten vor Beginn des Final Table, doch Juanda schied relativ schnell an Platz 7 aus und auch für West sollte es nur zu Platz 5 reichen. “FBT” schaffte es in das HeadsUp gegen Philip “The Chairman” Tom und Hand #163 sollte eine Vorentscheidung zu Ungunsten von Mueller im 17 Hände andauernden Duell um das goldene Bracelet mit sich bringen. Tom limpte nur und ging auch die Erhöhung von 225.000 durch Mueller mit, der flop brachte 4 8 10 in Herz und nach einem check von Mueller nutzte er den bet von 225.000 von Tom für ein checkraise auf 650.000 - doch Tom ging daraufhin sofort “over the top” und zwang mit seinem Einsatz “FBT” daraufhin zur Aufgabe seiner Hand und konnte nun einen deutlichen Chiplead für sich verbuchen. 13 Hände später sollte dann die Entscheidung kommen als Mueller den BB auffüllte und Tom lediglich checkte. Der flop brachte J 9 3 und beide checkten. Der Turn war die Herz 5 und Tom setzte 150.000 an, nach dem Raise auf 350.000 Chips durch Mueller setzte Tom nach einer bedächtigen 1minütigen Bedenkphase genau soviel Chips um Mueller All In zu setzen worauf dieser sofort bezahlte und mit ansehen musste wie sein J 8 nahezu chancenlos waren gegen die slow gespielten A J von Tom, nur eine der 3 im Deck verbliebenen Achten konnte ihm helfen, doch der König auf dem river brachte die Entscheidung und den Sieg für “The Chairman”. Neben dem goldenen Bracelet darf er sich auch auf die Siegerprämie in Höhe von $477.900 freuen, für den runner up Greg “FBT” Mueller verbleiben $298.638. hier noch die restlichenpayouts des Final Table:

    * Phillip “The Chairman” Tom - $477,990
    * Greg (FBT) Mueller - $298,638
    * Leo Wolpert - $187,812
    * Sirious Jamshidi - $118,440
    * Tim “Tmay420″ West - $63,450
    * Thomas Roupe - $38,070
    * John Juanda - $16,920
    * John Murphy - $16,920
    * Elton Beebe - $16,920

    Beim 12. Turnier der diesjährigen WSOP in Las Vegas, einem $1.500 Limit Holdem Buy in, schafften es zwei deutschsprachige Spieler an den Final Table der letzten 9, nachdem Bracelet-Gewinner Erick Lindgren an Platz 10 liegend aus dem Turnier ausschied. Christoph Niesert sollte es leider an Platz 8 erwischen als er All In ging und und Jimmy Shultz sowie Zac Fellows mitgingen. Auf dem Board 5 J 9 K Q hatte er nichts getroffen und muckte seine Karten gegen die K 8 Pik von Fellows - kein Bracelet für den Berliner aber das Erreichen des Final Tables wurde ihm mit dem Preisgeld in Höhe $32.432 für Platz 8 versüßt. Auch für Markus Golser sollte es nur zu Platz 6 reichen als er nach einem Raise von Shultz beim flop Q 10 9 seine letzten Chips in die Mitte schob mit A J auf der Hand. Die bessere Starthand gegenüber den 7 9 in Kreuz sollte ihm leider nicht helfen da weder auf dem Turn noch auf dem River Hilfe für ihn kommen sollte. Platz 6 brachte aber immerhin noch ein Preisgeld von $53.453. Im HeadsUp standen sich dann Jimmy Shultz und Zac Fellows gegenüber und auch hier sollte sich kurz vor der finalen Entscheidung ein sehr großer Pot anbahnen der das Ergebnis dieses Duells im Prinzip schon festlegte. Beim flop von A 2 4 mit A 4 in karo kam der Move von Shultz mit Q6 in karo als er nach einem Einsatz von Fellows erhöhte - am turn kam eine Dame und Shultz ging auch das raise nach seinem Einsatz mit und der Pot betrug nun schon 700.000 Chips. Am River kam dann zwar nicht der erhoffte Flush für Shultz aber dafür mit einer weiteren Dame der Drilling. Der Einsatz von Fellows wurde von Shultz geraised und nach einigem Überlegen ging er mit und sah, wie Shultz seinen Drilling Damen triumphierend auf den Tisch donnerte. Danach verblieben ihm lediglich noch 75.000 Chips und das Duell sollte sich auch in der nächsten Hand entscheiden als sein Paar 3er auf dem River durch den Flush von Shultz mit 10 3 in Herz geknackt wurde - das Board brachte mit Q 6 7 6 J drei Herz und somit ist Jimmy Shultz der 12. Bracelet-Gewinner dieses Jahr. Unter dem Beifall der Menge verkündete der Sieger auch noch, das er ein Viertel der Siegersumme von $257.105 an die Feuerwehr von Charleston spenden werde - die Feuerwehrmänner werden ihm sicherlich dankbar sein und dieser Zug verdient höchste Anerkennung. Hier nun die weiteren Platzierungen des 12. Events der WSOP im Überblick:

    * 1. Jimmy Shultz $257.105
    * 2. Zac Fellows $165.165
    * 3. Vinny Vinh $99.099
    * 4. Brendan Taylor $ 82,882
    * 5. Teddy ‘Iceman’ Monroe $ 67,867
    * 6. Markus Golser $ 53,453
    * 7. Ali Eslami $ 41,441
    * 8. Christoph Niesert $ 32,432
    * 9. Chung Law $ 23,423
    * 10. Erick Lindgren $ 14,774

    P.S. Christoph Niesert ist auch als admin “pokerstar77″ im Forum von pokerworld24 anzutreffen

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